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Im Fokus

Zwischenruf: Kinder- und Jugend(hilfe)politik im Koalitionsvertrag stark machen!

Der Geschäftsführende Vorstand der AGJ hat sich am 14.3 an die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD sowie an die Verhandlungsführer*innen der AG 7 gewandt. Er forderte sie auf, in den Koalitionsverhandlungen stärkere kinder- und jugend(hilfe)politische Weichenstellungen vorzunehmen. Der Zwischenruf nennt die zehn kinder- und jugendpolitischen Themen, für deren Aufnahme in den Koalitionsvertrag die AGJ wirbt.

kleiner Junge zeigt Stärke

Zwischenruf: Jugend in der Pflicht?! Engagement stärken statt Zwang einführen.

Ob Wehrpflicht, verpflichtendes Gesellschaftsjahr oder soziale Pflichtzeit – die Debatte über einen Pflichtdienst für junge Menschen gewinnt wieder an Fahrt. Doch junge Menschen engagieren sich längst freiwillig und überdurchschnittlich für die Gesellschaft. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ stellt klar: Ehrenamt und Freiwilligendienste müssen gefördert, nicht erzwungen werden! Warum ein Pflichtdienst die falsche Antwort ist und welche Maßnahmen stattdessen nötig sind, zeigt dieser Zwischenruf.

 

Offener Brief: Der Umsetzung der Europäischen Garantie für Kinder in Deutschland eine hohe Priorität geben

In einem offenen Brief wenden sich Mitglieder des „NAP-Ausschuss“ zur Umsetzung der Garantie für Kinder in Deutschland an die Verhandlungspartner der zukünftigen Koalition und weisen auf die Notwendigkeit hin, der EU-Kindergarantie - und damit der Verringerung von Kinderarmut - in der nächsten Legislatur eine hohe Priorität zu geben. Die AGJ gehört zu den Unterzeichner*innen des Briefes.

Offener Brief von mehr als 1767 Wissenschaftler*innen anlässlich der Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zur politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen

Mit großer Besorgnis ist die Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion vom 24.02.2025 (Drucksache 20/15035), die sich mit der Finanzierung und vermeintlich fehlenden politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen befasst, in der Zivilgesellschaft wahrgenommen worden. Heute haben mehr als 1767 Wissenschaftler*innen einen Offenen Brief veröffentlicht, in dem sie deutlich machen, dass eine lebendige Demokratie auf eine kritische, engagierte Zivilgesellschaft angewiesen ist. Die AGJ-Vorsitzende Prof. Dr. Karin Böllert und die stv. Vorsitzende Dr. Gabriele Weitzmann gehören zu den Unterzeichner*innen des Briefes.

Deutschland hat'nen Plan – Forderungen an die nächste Bundesregierung

Die nächste Bundesregierung muss den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) als zentralen Baustein für die Förderung von jungen Menschen priorisieren. Seine Aufstockung und Dynamisierung muss daher jetzt fest im Koalitionsvertrag verankert werden, heißt es im gemeinsamen Forderungspapier „Deutschland hat ‘nen Plan. Aufstockung und Dynamisierung des KJP für eine stabile und zukunftssichere Kinder- und Jugendhilfe“ der initiativeKJP, an der die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ aktiv beteiligt ist.

Stellenausschreibung eine Sachbearbeitung Personal (m/w/d) für die AGJ-Geschäftsstelle in Teilzeit

Für unser tolles Team suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sachbearbeitung Personal (w/m/d) im Referat Finanzen und Personal in Teilzeit (19,5 Stunden/Woche) – zunächst befristet bis zum 31.10.2026.

 

Pressemitteilung: Jugendpolitisches Programm zum 18. Kinder- und Jugendhilfetag setzt klares Zeichen für Demokratie und Generationengerechtigkeit

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ und die Zuwendungsgeber des 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags (DJHT), das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stadt Leipzig, haben heute im Heizhaus Leipzig erstmals das jugendpolitische Programm zum größten Jugendhilfegipfel in Europa vorgestellt. Darüber hinaus wurde das umfangreiche Leistungsangebot des 18. DJHT präsentiert, der vom 13. bis 15. Mai 2025 seine Pforten in Leipzig öffnet.

Dokumentation der AGJ-Fachtagung zum 17. Kinder- und Jugendbericht mit Jugendaudit

Die AGJ veranstaltete am 18./19. November 2024 in Zusammenarbeit mit der Sachverständigenkommission die Fachtagung zum 17. Kinder- und Jugendbericht mit Jugendaudit. Die Veranstaltung markierte den Auftakt des fachpolitischen Austauschs über die Erkenntnisse und Empfehlungen des Berichts. Die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung steht nun zur Verfügung.

AGJ-Intervention: For a Cross-Sectoral and Multidimensional EU Child and Youth Policy – Even in Light of Politically and Financially Altered Conditions!

The EU Commission has begun its new term of office with a new, policy-orientated strategy. In the ongoing negotiations on the design of the MFF, significant changes to EU programmes relevant to children and youth policy are being discussed. The AGJ warns of the danger that important dimensions of youth policy - such as social participation, non-formal education and equal opportunities - will be neglected due to the focus on competitiveness and security.

Interdisziplinärer Appell aus Forschung und Fachpolitik - Initiative zur Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

Die AGJ-Vorsitzende Prof. Dr. Karin Böllert gehört zu den Erstunterzeichner*innen des Appells. Gefordert wird, dass die politischen Initiativen zur Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch die zukünftige Bundesregierung weiter gestärkt und nicht unterbrochen werden.

Bundeskabinett beschließt überraschend IKJHG-Entwurf

Das Bundeskabinett hat am 27.11.2024 u.a. den Entwurf zur Ausgestaltung der Inklusiven Kinder- und Jugendhilfe (Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetz – IKJHG) beschlossen. Der Weg ins Gesetzgebungsverfahren ist für das IKJHG damit überraschend doch hergestellt. Ob eine erfolgreiche Befassung durch Bundesrat und Parlament noch vor dem vorgezogenen Ende der 20. Legislaturperiode gelingen kann, wird nun mit Spannung diskutiert.

Offener Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Parteien im Bundestag: Kinder- und jugendpolitische Vorhaben jetzt nicht vergessen!

Angesichts des Endes der Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben sich die Vorsitzende der AGJ und der Sachverständigenkommission des 17. Kinder- und Jugendberichts (KJB), Prof. Dr. Karin Böllert, die Präsidentin des Kinderschutzbundes und stellvertretende Vorsitzende der Sachverständigenkommission des 17. KJB, Prof. Dr. Sabine Andresen sowie der Vorsitzende des Bundesjugendkuratoriums Prof. Dr. Wolfgang Schröer jetzt in einem Offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Parteien im Bundestag gewandt. Ihr eindringlicher Appell: kinder- und jugendpolitische Gesetzesvorhaben noch zu realisieren. Die junge Generation braucht ein Zeichen verlässlicher Kinder- und Jugendpolitik auch in Krisenzeiten. Mindestens zwei Gesetzesvorhaben, an denen intensiv gearbeitet wurde, sollten die Adressat*innen des Briefes gemeinsam umsetzen: das Gesetz zur Stärkung der Strukturen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder (UBSKM-Gesetz) sowie das Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetz (IKJHG).